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Informatik am Ende der Evolution? |
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Veröffentlicht durch maol am Mittwoch 04. Juli, 07:19
Aus der Darwin-läss-grüssen Abteilung
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Momo_102 schreibt "Ich höre schon einige aufschreien. Aber seid mal ehrlich, wann habt ihr die letzte echte Inovation im EDV-Sektor erlebt? Leistungssteigerungen, weniger Verbrauch und Miniaturisierung sind ja schön und gut, aber wo bleiben die neuen Konzepte und Visionen?"
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IBM hat vor ca. 4-5 Jahren einen SCSI-Controller gebaut der erst nur für Festplatten gedacht war. Der Clou daran war das man 64 SCSI-Devices reinhängen konnte.Trotzdem beherrschte das Ding alle möglichen RAID-Level und war hot-plug fähig. Während eines Schreibvorgangs kann eine Platte aus dem Slot gezogen werden. Die Plattenadresse wird dann vom Contoller automatisch wegkonfigueriert. Beim Hinzufügen einer neuen oder der selben Platte wird alles wieder synchronisiert.
Danach konnten CDROM und DAT-Tapes hinzugefügt / verwaltet werden.
Was ich besonders elegant fand, war das als Contoller-Chip ein herkömmlicher Prozessor verwendet wurde. Wenn es einen neueren(=schnelleren) Prozessor gab, dann konnte man den Prozessor austauschen und der Controller lief einfach schneller :-)
Dieses Produkt wurde auf Kundenwunsch entwickelt weil viele Kunden die IBM-Hardware hatten ihre alten Daten weiter lesen wollten ohne auf die teuren Plattensysteme für die Großrechner umsteigen wollten.
Das war Hardware für die S/390 heißt aber jetzt glaube ich zSeries-Server. -- NSG Have you ever noticed that whenever Microsoft calls something 'Smart', it's definitely a feature you want to
disable!
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Du verwechselst IMHO Evolution und Revolution.
Wenn du nicht glaubst dass sich der PC evolutionaer weiterentwickelt haette, solltest du dich mal vor einen original IBM PC von 198? setzen. Dann wuerde dir ein Licht aufgehen.
Revolutionaere Entwicklungen sind nu' mal selten.
Danach kommen lange evolutinaere Phasen in denen
die revolutionaeren Neuerung alltagstauglich gemacht werden.
Dazu kommt, dass je etablierter und ausgefeilter eine evolutionaere Entwicklung schon ist, desto
schwieriger gewinnbringende Neuerungen werden
(wenn ich mir anschaue was uns da so als beste Erfindung seit geschnittenem Brot angedreht werden soll (wie etwa Maeuse mit Display zur Anzeige von Kurznachrichten) kann ich nur den Kopf schuetteln).
Vergleiche das mal mit anderen Bereichen:
im motorisierten Individualverkehr hat es seit 100 Jahren keine Revolution mehr gegeben (ausser in den Werbespruechen der Autoverkaeufer).
Warum sollte das bei Computern anders sein?
Wenn es eine revolutionaere Neuerung geben wird,
wird sie sich dadurch auszeichnen, dass sie eben
nicht mehr im Bereich klassischer PC Computer stattfindet, sondern neben diesen neue Dinge anbietet.
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IMHO ist es einfach so, dass es beim heutigen Stand der Technik, einfach schwieriger ist etwas grundlegend neues zu erfinden. Von fast allem sind die Grundlagen schon vorhanden, was es bedeutend schwieriger macht, von Grund auf etwas neues zu konzipieren, dass sich auch noch durchsetzt; Bsp: Bildschirm: Die Innovation steckt im Kleinen, z.B. bei der Erhöhung der Frequenz oder Farbtiefe, klar das ist nur ein Detail, aber irgendwer, musste sich trotzdem irgendwas ausdenken, damit das überhaupt möglich ist; auch wenn das irgend ein Physiker war, der bemerkte das Material A sich besser eigenet als Material B und es dadurch möglich war 10Hz mehr herauszuholen. BTW: gerade dazu Das Volumendisplay ist doch wieder eine Innovation. Auch beim Beispiel Prozzessor läuft es nicht anders die dauerende Erhöhung der Geschwindigkeit wird erst durch weiterentwicklung der Details möglich, das Grundprinzip ändert sich nicht.
GruZZ Dö-My 2 Cents-me --
/dev/earth is to 98% full... please delete anyone you can.
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Wo du gerade Prozzies ansprichts:
- Hardwareunterstütztes Multithreading in Sun's und DEC's (erm. Compaq erm. Intels) Entwicklerlaboren
- Hyperparallele DSPs, Prozessor-DSP-Chimeren...
Theoretische Informatik:
- Langsam scheint man Handwerkszeug gefunden zu haben verteilte Algorithmen zu untersuchen noch viel besser, formal beweisen zu können. (-> es besteht die Chance, daß wir in absehbarer Zeit funktionierende Peer-to-Peer-Implementierungen haben...)
Würd' sagen... Passiert schon was. Eben nur nicht mehr so offensichtlich trivialer Kram... Die Informatik bewegt sich in Richtung erwachsene Wissenschaft...
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Das letzte Mal richtig gestaunt, was Technik möglich macht habe ich, als ich MP3 und wie's funktioniert entdeckt habe. Aber auch sonst glaube ich, dass so lange es Leute mit Fantasie und Kreativität gibt, kein Ende in Sicht sein wird. --
Diesen Satz bitte nicht lesen!
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Grad noch eingefallen, als ich den Palm angesehen habe:
In der Eingabetechnik hat sich z.B. was getan! Touchscreens findet man in fast jeder Bankfiliale und auch die Sache mit dem Stift beim Palm ist AFAIK noch nicht soooo alt. Es gab da mal den Compaq Concerto und den Newton, aber ich kann nicht sagen, welches zuerst da war.
Und um nochmal auf das Thema MP3 zu kommen: Wer hätte 1997 gedacht, dass es ein paar Jahre später tragbare Geräte geben wird, die eben diese Dateien speichern und abspielen können?
Zukunftsvoraussagungen sind eh für nix. Wer weiss schon, was in ein paar Jahren sein wird? Vielleicht haben wir bis dahin 3D-Monitore oder -Brillen plus Datenhandschuhe? Vielleicht aber kann man den Computer gleich mit Gedanken steuern oder vielmehr wird der Computer als Expansion zum Gehirn benutzt. Niemand weiss es! Und mal ehrlich: Wollen wir das wirklich wissen? Ist doch viel spannender, wenn man noch nicht alles voraus weiss. =:-) --
Diesen Satz bitte nicht lesen!
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