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Ich habe schon vor ein paar Jahren mal einen Bericht darüber gesehen. Damals war die Fabrik noch im Aufbau.
Die Autos sind aber umstritten, da es bei der Erzeugung der Druckluft ziemliche Verluste an Energie gibt. Viele Umweltschützer sind der Auffassung, daß Elektroautos einen höheren Wirkungsgrad haben.
Die Autos kann man von einer "Luftzapfsäule" aus in ca. 3 Minuten "betanken" oder der Motor wird mit Strom betrieben und wirkt selbst als Kompressor. Da dauert das Füllen des Tankes ca. 4-6 Stunden.
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Von Anonymer Feigling am Saturday 16. July 2005, 16:27 MEW (#3)
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Na ja, nicht so sehr die Autos als vielmehr die Suche nach Investoren gibt es nun schon längere Zeit. Entgegen den Angaben auf der Website sind noch sehr viele Fragen offen, da rennen dir die Geldgeber nicht die Türen ein.
Wäre trotzdem schön wenn da was draus würde.
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Was XTaran erwähnt, stimme ich zu, das ist eine Tatsache. Allerdings ist Strom relativ einfach umweltfreundlich Herstellbar! Bei den Elektroautos ist einfach die Speicherung der Elektrizität das Problem! Man bräuchte warscheinlich ein LKW um die Energie zu speichern, welche ein Dieseltank mit 100 Liter speichert.
Nun, wenn die Umwandlung von Strom in Luftdruck und wieder zurück einfach ist, die Speicherung von Energie mittels Luftdruck effizienter (Mehr speicherbare Energie bei weniger Gewicht) und der Luftdruck mit einem genügend effizientem system in Kinetische Energie umgewandelt werden kann, ist die ganze sache ziemlich interessant.
RipClaw erwähnt ja, das genau dies die Umweltschützer bezweifeln. Ich weiss ja nicht :-)
Energiedichte 10 bis 35 Wh/kg
Energiedichte 11000 bis 12000 kWh/kg
Wiehoch die Energiedichte bei Luftdruck gespeichert werden kann wäre nun interessant... --
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Von Anonymer Feigling am Saturday 16. July 2005, 19:23 MEW (#5)
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Du bist zwar auf dem richtigen Weg, hast aber an den falschen Stellen die Systemgrenzen gezogen, primär ist die Frage einfach, wie hoch ist der tatsächliche Wirkungsgrad eines solchen Systems,
welche Teilsysteme sind vorhanden, wo sind
die "Verluste"
meine Behauptung, er ist verflucht gering,
Kompression zum Selbstzweck hat generell einen lausigen Wirkungsgrad (unter Realbedingungen)
- bei Wärmetransport sieht das wieder anders aus -
im Antrieb und im Kompressor selber treten Verluste auf, der Antrieb muss gekühlt werden,
Leitungsverluste, Reibungsverluste,
im Kompressor : Gasreibungsverluste( die Abwärme muss abgeführt werden )
wenn man dann das ganze einsetzt treten die gleichen Reibungsverluste umgekehrt auf,
jede Leitung ist eine Drossel, und dort tritt ein Druckabfall auf, desweiteren ist der Druck in den Flaschen von der Entnahme selber, der Umgebungstemperatur, vom Umgebungsdruck
und von der Abkühlung der Flasche bei der Dekompression selbst abhängig(kalt -> weniger Druck), d.h. bei Nachtfrost musst Du eine Isolation drummachen,
und vor dem Fahren musst Du die Isolation entfernt haben, der Motor an sich hat grosse Reibflächen und muss selber der Umgebung Wärme entnehmen,
- im Gegensatz zum Verbrennungsmotor -
damit die Schmierung nicht - durch die einströmende eiskalte Luft - versagt.
Desweiteren muss der Druckluft vorher jegliche
Flüssigkeit entzogen worden sein, denn Korosion wäre fatal.
Von den Energiequellen ganz zu schweigen.
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Wirkungsgrad ist das eine, der wäre ja schon sehr gut bei einem Elektromotor. Aber da ist noch die Problematik, wie man die Energiespeicherung realisieren kann. Und beim Strom ist das schon ziemlich schwirig (Gewicht der Akkus, grösse)! Da sind die fossilen Brennstoffe (Benzin, Diesel) nahezu unschlagbar! (Ok, Wasserstoff ist auch gut in dieser Beziehung) --
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Von Anonymer Feigling am Saturday 16. July 2005, 22:25 MEW (#7)
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Dennoch ist die Speicherung mechanischer Energie
durch Kompression effektiv nicht sinnvoll,
da der Gesamtwirkungsgrad zu gering ist, man bräuchte also sehr grosse elektrische Leistungen
(sehr viele Windmühlen, einen Solarpark, oder ein Wasserkraftwerk nebenan),
oder sehr viel Zeit, um solch ein System wieder zu
befüllen, oder man geht zur Steckdose, und
schon kommt der Strom über den europäischen Verbundring aus Frankreichs Atomkraftwerken.
Die Brennstoffzelle ist mit einem intelligenten
Speichermöglichkeiten sinnvoll,
da gibt es das U31 welches einen solchen günstigen Effekt ausnutzt, dass man in manchen rein-Metallen und Legierungen Wasserstoff einspeichern kann, dies geschieht durch Diffusion, und die Speichermengen an Wasserstoff sind wesentlich grösser als in Drucktanks gleichen Volumens,
der Vorteil ist, man hat ein sicheres System,
da es kaum Druck gibt, was bei Ubooten
sehr wichtig ist.
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Von Anonymer Feigling am Saturday 16. July 2005, 18:08 MEW (#4)
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ich werde euch anzeigen. ihr habt mir ein rootkit installiert :(
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Im Artikel heisst es: "The MDI car can reach a speed of 68 mph and has a road coverage of roughly 124 miles -some 8 hours of travel-"
68mph klingt vernünftig, 124 Meilen Reichweite auch. Aber 8 Stunden für 124 Meilen heisst, dass im Durchschnitt nur 15.5 mph gefahren werden kann. Brauch ich dann vier Stunden von Basel nach Zürich? Wie ist das zu verstehen? Muss man langsamer fahren, damit weniger Energie verbraucht wird? Oder nimmt die Leistung proportional zum Druck im Tank ab, so dass man am Anfang 68mph fährt, und nach der halben Strecke nur noch 34mph.
Ich glaub ich bleib lieber bei der Bahn.
Weiter heisst es, eine Ladung koste ein Pfund, also ca. CHF 2.20. Das gibt ca. 18 kWh. Ich denke, mit 18kWh und einem Elektromotor könnte man weit schneller und viel weiter kommen. Rechnet man Verluste der Batterie und des Antriebs ein gibt das grob geschätzt ca. 9 Stunden lang 2PS, also etwa die Leistung eines "Deuxcheveaux".
Leistungsmässig sehe ich keinen Vorteil für das Luftauto, aber vieleicht ist der Lufttank umweltfreundlicher und langlebiger als eine Batterie. Für kleinere Strecken (Einkaufen, arbeiten gehen) wäre es vieleicht doch eine gute Alternative.
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Von Anonymer Feigling am Sunday 17. July 2005, 09:21 MEW (#9)
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Da der Luftwiderstand in etwa im Quadrat zur Geschwindigkeit zunimmt, könnte hier ein Problem liegen.
Ich glaube leider nicht ganz an den Erfolg. Manchmal bekomme ich sogar das Gefühl, dass nur Lizenzeinnahmen erzielt werden sollen und dass die Lizenznehmer dann auf einem nicht funktionierenden Konzept sitzen gelassen werden. Ein etwas ausgefeiltere Abzocke also.
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Von Anonymer Feigling am Sunday 17. July 2005, 09:24 MEW (#10)
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"The aim of the event is to present MDI´s technology to the public before its imminent arrival on the market and to offer to businessmen and institutions the chance to take part in establishing the factories in the UK."
"imminent arrival on the market" und "establishing factories" passt irgendwie nicht ganz zusammen. Wie kann etwas kurz vor der Markteinführung stehen, wenn es noch gar keine Produktionsstätten gibt?
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Von Anonymer Feigling am Sunday 17. July 2005, 18:22 MEW (#11)
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Da interessanteste an dem Auto ist meiner Meinung nach, dass es ein 4 Sitzer mit nur 750 kg ist.
Ich denke auch mit jedem anderen Motor könnte man ein sehr Umweltfreuntliches Auto daraus bauen.
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Von Anonymer Feigling am Monday 18. July 2005, 09:46 MEW (#14)
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a.) "könnten"
- Kraftfahrzeuge im Strassenverkehr(Stadt, Land)
haben keine Konstanten Drehzahlen, da Stadtverkehr
meistens "stop & go" vorherrscht
b.) ein von Verbrennungsmotoren angetriebener
Kompressor ist generell zur Speicherung von
Energie nicht sinnvoll, sofern ein Stromgespeister
Kompressor vorhanden und nutzbar ist.
c.) "Lukas sprach zu Jim, dann bauen wir halt
ein Perpetuummobile", Der Gesamtwirkungsgrad ist ausschlaggebend, nicht der möglicherweise gute Wirkungsgrad eines Teilprozesses.
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