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Nur die erste von drei Forderungen von XS4ALL wurde vom Richter gutgeheissen, die anderen Zwei wurden abgewiesen. Mails an XS4ALL User mit eigener Domain und User mit Backup MX bei XS4ALL werden leider nicht 'geschützt'. Siehe englische XS4ALL-News.
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Zum glück ist Sultanine holländerin und war so lieb, den Text zu übersetzen...
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Pressemeldung
Abfab darf die Abonnenten von XS4ALL nicht mehr mit Spam belästigen.
Wenn die Auflagen des Gerichts nicht eingehalten werden, muss Abfab eine Zwangssumme von 50Euro pro Mail bis zu einer Totalsumme von 2,5 Millionen Euro bezahlen.
Das Gericht bestätigte, dass die Firma XS4ALL nicht verpflichtet ist, alle Mails an die Kunden weiterzuleiten.
Obwohl XS4ALL in den allgemeinen Geschäftsbedingungen festgehalten hat,
dass sie sämtliche Mails an die Kunden ungefiltert weitergibt, gesteht das Gericht der Firma nun das Recht ein, bei unangeforterten Werbemails eine Ausnahme zu machen.
Die grosse Frage dieser Gerichtsverhandlung war, ob und wie man zwischen Spam und "electronic direct marketing" unterscheiden kann. Die Vertreter Abfab machten immer wieder deutlich, dass ihre Vorgehensweise in der Internetbranche durchaus üblich und akzeptiert sei.
Das Gericht beschloss, dass Abfab ab sofort keine Mails mehr an Mailadressen mit der Endung XS4ALL und hacktic.nl schicken darf. Dies bedeutet, dass die grosse Mehrheit der XS4ALL Kunden in Zukunft von Spam der Firma Abfab verschont bleiben wird.
Weitere Forderungen von XS4ALL wurden aber vorerst abgewiesen. XS4ALL hatte verlangt, dass das Verbot auch für Mails an Kunden von XS4ALL
mit eigener Domain wie auch für Mails an Kunden, deren Secundary Mailserver von XS4ALL betrieben wird, ausgesprochen würde.
Der Richter befand, dass es für Abfab einen zu grossen Aufwand bedeutet hätte, diese Kunden herauszusortieren. XS4ALL erklärte sich aber
bereit, Abfab mit den nötigen Unterlagen einzudecken, damit auch diese Kunden "endlich Ruhe" hätten.
Dieses Gerichtsurteil bedeutet sicherlich einen Schritt in die richtige Richtung im Kampf gegen Spam. Obwohl dieses Urteil nur gegen die Firma
Abfab gerichtet ist, hofft man, dass andere Spammer einsehen, welche Konsequenzen ihr Tun haben kann. XS4ALL hofft, dass das Urteil ein
deutliches Signal dafür ist, dass Spam unrechtmässig und mehr als nur lästig ist.
Weiter arbeitet XS4ALL auch an die Entwicklung technischer Massnahmen , die es den Kunden selbst ermöglichen, Spam zu filtern. Kunden, die Wert
darauf legen, können Mails von notorischen Spamfirmen mit einer Warnung im Subject versehen lassen. Dadurch können die Kunden diese Mails
automatisch herausfiltern und sie ungeöffnet löschen.
Trotzdem werden auch solche Massnamhen nie genügend Schutz gegen Spam bieten. Oft kann der Empfänger erst auf Grund des Inhalts entscheiden,
ob ein Mail unerwünscht ist oder nicht. Deshalb wird XS4ALL sich weiterhin für ein gesetzliches geregeltes Spamverbot einsetzen.
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Danke an Sultanine für die Übersetzung! --
auch die Zehe ist ein Laufwerk
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