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Adobe bedroht Autor von KIllustrator |
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Veröffentlicht durch tbf am Montag 02. Juli, 19:41
Aus der lawyers-kindergarten Abteilung
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Wie bei unserem großen Bruder Slashdot zu lesen ist, wurde der Author vom KIllustrator wegen angeblicher Verletzung von Adobes Warenzeichen "Adobe Illustrator" abgemahnt.
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Soweit ich weiss, darf das Warenzeichen auch von Open Source nicht verletzt werden. Doch ist die Frage, ob KIllustrator und Adobe Illustrator wirklich zum verwechseln ähnlich sind. Nur wenn es verwechselt werden kann, kann eine Namensänderung erwirkt werden. ob kommerziell oder nicht ist da dann egal. Wäre gut, wenn jetzt endlich einmal ein erster Fall voll durchgezogen wird, dann weiss man endlich, wie weit es geht und wie weit nicht.
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Wie soll man denn ein freies Produkt und eines, welches 1500 Fr. kostet verwechseln? Zumal laufen beide nicht auf dem gleichen Betriebssystem.
Milde gesagt, hat Adobe einen Knall ab.
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Dies könnt sicher ein Grund sein. Mein persönlicher Einwand dazu ist, dass es vermutlich aber wenig bringt, wenn man den Übeltäter in Deutschland abmahnt.
Sowie ich das mal verstanden habe, ist es nicht so, dass man das Recht am Namen verliert, sondern nur das Recht den namen über den Rechtsweg einzufordern (kleiner Unterschied, ich weiss).
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Eine plausible Erklärung für Adobe's Verhalten war aber auf /. zu lesen: Angeblich kann es in den USA passieren, daß man Namensrechte verliert, wenn man sie nicht verteidigt -- und das Nichtabmahnen von KIllustrator könnte man auch als Nichtverteidigen auslegen...
Nicht nur in den USA, auch in Deutschland ist das so. Klassisches Beispiel: UHU.
Slashdot # 780
Symlink # 197
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Hmm, ist eigentlich logisch. Man kann ja nicht einen Namen bekannt machen, dann warten, bis 15 Firmen ihn kopiert haben und nachher 15 Mal Schadenersatz einklagen. Dass ist wie bei der Hochzeit: "Wer Einwände [...] hat der solle sie jetzt vorbringen oder für immer schweigen".
Dass Adobe gleich die unpopulärste Möglichkeit gewählt hat, die das deutsche Recht hergibt, ist allerdings schade, aber vielleicht auch Taktik, um ganz klar zu machen, dass sie sich nichts bieten lassen. Einmal gross Staub aufwirbeln kann schon billiger sein als die ganze Zeit hinter den Kullissen zu kämpfen.
Zum Thema Imageverlust: Adobes Marktposition hängt nun mal nicht von den "Freaks" ab, die man hier verärgert. Dafür ist allein schon das Preisniveau der führenden Produkte zu hoch. Mag sein, dass sich das in Zukunft noch ändert, aber für die nächsten paar Jahre werden Linux-Projekte Adobe wohl nicht vom Markt verdrängen.
Grüsse vom Knochen
PS: Nein, ich bin kein Agent der Softwareindustrie...
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Markenrecht hin, Markenrecht her, was Adobe da macht, scheint mir eine - man verzeihe mir diese Ausdrucksweise - riesengroße Schweinerei zu sein. Wenn es nur möglich wäre, solche Ereignisse etwas mehr ins Licht der (breiten) Öffentlichkeit zu rücken, wäre Adobes Ruf sicherlich mehr geschadet als durch ein Programm für ein vollkommen anderes System das nur zufällig so ähnlich heißt wie eines ihrer Produkte.
Jedenfalls, finde ich, sollte die Sache nicht einfach so im Sande verlaufen. Damit der arme Mensch zumindest nicht auf den 2500 Euro sitzen bleibt, wäre es vielleicht ganz angebracht, wenn die vielzitierte Community zusammenhält und jeder ein paar Euro spendet. Vermutlich vernebelt der Ärger meine Gedanken, aber stellt euch nur mal den Rummel vor, wenn er auf einmal mit 5 Anwälten vor Gericht gehen könnte...
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